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Thema: Stricken

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Zwischendurch

Oh doch, zwischendurch wird hier auch noch gestrickt. Aber zwischen Arbeit, Familie, Verwaltungsseminar und viel Lernen für eine Klausur (hab’s trotzdem vermasselt), lief in der letzten Zeit nicht mehr allzu viel. Aber wenn ich nächstes Jahr im Sommer (hoffentlich) mein Prüfungszeugnis zur Verwaltungsfachangestellten in der Hand habe, springe ich wie Dagobert in meine Wollvorräte.

 

Natürlich habe ich noch WIPs: Ein angefangener Sommerpullover: Zu sehen wäre derzeit ganz viel glatt rechts in hellblau. Weiterhin ein Patchworkpullover, den es momentan zu 99 % nur in meinem Kopf gibt. Ein Patch und 10 Reihen vom nächsten sind auch noch kein aufregendes Fotomotiv. Wenn es vier sind, gibt’s ein Bild. Versprochen!

 

Aber ich hab’ noch was zum Zeigen: Mein zweiter Mulnomah ist fertig. Zugegeben, schon ein bisschen länger, aber mein USB-Stick war „außer Kontrolle“ und da waren die Bilder drauf. Das gute Stück ist aus einer Drachenwolle mit Wolle, Bambus und Seide gestrickt und fühlt sich einfach nur schön auf der Haut an. Und der bleibt auch bei mir. Wenn ich mehr als nur einen Strang von dem Garn gehabt hätte, hätte ich ihn deutlich größer gestrickt, so bleibt er ein kleiner Halsschmeichler.

  


 


Durch den Seidenanteil fühlt es sich angenehm glatt an und fällt sehr schön.
Und hier noch mal die Farbenpracht der Drachenwolle aus der Nähe:
 

Sonja 29.08.2010, 17.30 | (0/0) Kommentare | PL

So hässlich sind die gar nicht

Vielen Dank für eure Kommentare zu den angefangenen Sneakers. Sie sind wirklich sehr individuell geworden und gefallen mir ausgesprochen gut. Das waren bestimmt nicht meine letzten in der Art. Hier lauern noch jede Menge Baumwollreste auf ihre Verarbeitung.

 


 

Die Idee mit der geringelten Spitze kam wieder von meinem Mann. Er denkt nicht nur praktisch, sondern auch kreativ. Und ganz wichtig: Er findet an jedem Urlaubsort tolle Wollgeschäfte (so welche da sind). grinsen.gif Auch diesmal wieder. Wir waren nämlich während der letzten zwei Wochen an der Nordsee, genauer gesagt auf der Halbinsel Nordstrand. Und natürlich waren wir auch in Husum, wo er ein kleines Paradies für Wollsüchtige entdeckt hat. Keine Frage, dass bei unseren beiden Husum-Besuchen einige Knäuel um Mitnahme gebettelt haben.

 

Mein Mann hat übrigens auch Sneakers bekommen, wenn auch eher konservative.

 


 

Seine Sneakers sind wie immer in Größe 45 (ebenfalls ein Baumwoll-Gemisch von Wolle-Rödel) und meine in Größe 41.

Sonja 26.07.2010, 20.36 | (0/0) Kommentare | PL

Reste-Sneakers

Ein grau-grüner Baumwollrest und Baumwolle in Pastellfarben von Wollerödel ergeben kombiniert wahrscheinlich die hässlichsten Sneakers der Welt. Aber wie sagt mein Mann so logisch: "Man sieht sie ja nicht, wenn du sie trägst."  Danke 
  


Sonja 16.07.2010, 22.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

WIP-Abbau

Und wieder ein Teil weniger im Strickkorb: Stolze 737 g und leider jetzt schon zu groß. Gewichtsabnahme hat halt manchmal auch ihren Preis.

 


 

Ok, das Bild ist grausam. Mal aus der Nähe gucken?

  



  

Für den ersten V-Ausschnitt meines Lebens gar nicht so schlecht. Das Designergarn war einfach toll zu verstricken. Klar, mit den einzelnen Fäden muss man immer aufpassen. Aber es gab keine Schlaufen oder geknotete Fäden. Und wenn ich noch weiter abnehme, kann ich problemlos die Ärmel raustrennen, an den Seiten von den Schultern bis zum Saum jeweils eine Zick-zack-Naht zum Sichern nähen, Überflüssiges abschneiden und die Ärmel ansetzen. Genug Spielraum ist vorhanden. Allenfalls die Ärmel werden dann wohl zu kurz sein. Die muss ich dann entweder verlängern oder es wird doch noch ein Pullunder draus.

 

In jedem Fall bin ich jetzt höchst motiviert, ein anderes Langzeitprojekt zu einem - hoffentlich guten - Ende zu bringen: Diese grüne Weste, die auch schon seit langem auf ihre Fertigstellung wartet. Und sie wird nicht zu groß, sondern ist noch ein bisschen zu klein.

Sonja 15.06.2010, 21.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Multnomah

Auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für einen besonders netten Menschen bin ich auf das Tuch Multnomah von der Desginerin Kate Flagg gestoßen. Den ersten Versuch erspare ich euch. Die eigentlich schöne Sockenwolle sah als Tuch total bieder und altmodisch aus. Aber wozu hat Frau so einen gut sortierten Stash? Und da Blau total in das Beuteschema der Empfängerin fällt, habe ich mit einer Pro Lana in tollen Blau-Tönen von vorne angefangen.

 

Das Stricken hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich nach dem Abketten erst etwas enttäuscht war, weil es doch eine ganze Ecke kleiner geworden ist als das Tuch in der Anleitung. Diesmal habe ich nicht gespannt, sondern gedämpft und siehe da: Es hat sich ganz fabelhaft gestreckt und sich zu einem schönen Halstuch entwickelt. Passt perfekt als kleiner Schal zum Knoten, mit Nadel zu tragen oder einfach zum Umlegen.

 


 

  

Und ich möchte auch einen haben. Oben rechts in der Ecke des Bildes ist mein zukünftiger Multnomah.

Sonja 27.05.2010, 20.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Fleißarbeit

Die Osterpause hat sich jetzt doch zu einer kleinen Blogpause ausgeweitet, aber das war gar nicht so schlecht. So konnte ich ein bisschen Fleißarbeit in glatt rechts leisten und mich (m)einem Langzeit-WIP widmen. Und das kam dabei heraus:

 

 Blauer Pullover in Arbeit

 

Ein bisschen zu weit, schön lang und ein kleiner Fehler bei der Halsblende (mein erster V-Ausschnitt überhaupt). Und das Wichtigste: Die Wolle reicht vermutlich doch noch für Ärmel. Also ist weiterhin Fleißarbeit angesagt.

 

Ein S-Bahn-Gestricksel habe ich auch und das sieht derzeit so aus:

 

 

 

Die Wolle heißt „Passion“ und ich habe sie vor längerer Zeit mal ersteigert. Als Muster stricke ich fünf Reihen rechts und drei Reihen zwei rechts - zwei links. So habe ich etwas Zählbares zum Vergleichen und es ist nicht ganz mindless.

 

Sonja 18.04.2010, 19.32 | (0/0) Kommentare | PL

Es gibt Leben in diesem Blog

Ja, tatsächlich, ich hab mal wieder was zu sagen - und noch besser, auch was zu zeigen:

 

 

 

Das ist das zweite Heidetuch, das ich im letzten Jahr angefangen hatte und das eine ganze Weile vor sich hin gedümpelt hat. Dann ist mir die hellblaue Wolle ausgegangen. Die ganz dunkle Wolle habe ich passenderweise verlegt. Dann dachte ich, dass sich eine kleine Häkelspitze vielleicht gut als Abschluss machen könnte. Hefte gewälzt - nichts gefunden, was mich angesprochen hätte. Im Internet das gleiche. Ich habe dann eine breite Borte gefunden (hab aber nicht gespeichert, wo) und davon die ersten drei Reihen gehäkelt. Und kaum war ich damit fertig, grinst mich bei einer größeren Bücher-Räum-Aktion das Buch „Omas Häkelgeheimnisse an“.

 

Das Tuch ist 135 cm breit geworden und wiegt 210 g. Die Farben sind etwas matter als auf dem Bild. Verrarbeitet habe ich No-Name Wolle, Regia, Zitron und Red Heart. Es zieht nächste Woche zu meiner Mutter. Wir hatten zwar ausgemacht, dass wir uns nichts zu Ostern schenken, aber sie bekommt es ja vorher...

 

Sonja 24.03.2010, 22.14 | (0/0) Kommentare | PL

Als hätte ich es geahnt,

dass es noch mal frisch draußen wird: Mein Wavy ist fertig geworden. Das Garn habe ich mal in einem Paket mit verschiedenen (vielen) Konen ersteigert. Und dann stand es lange herum, bis ich endlich eine Eingebung hatte. Gewickelt ist es 6-fach und gibt bei der von mir bevorzugten Schallänge - besser gesagt Kürze - ganze 113 g.
  



  


 
Wie man auf dem unteren Bild vielleicht erkennt, hat das Garn kleine Farbtupfer und feine weiße Härchen. Die Farbe liegt irgendwo zwischen den beiden Bildern.

Sonja 07.03.2010, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL

Die erste für mich selbst gestrickte Mütze

Da muss Frau über ... naja, ein bisschen älter werden, um sich selbst erstmals eine Mütze zu stricken. Und ich finde sie gar nicht mal so schlecht, zumindest so lange sie sich nicht auf meinem Kopf befindet. Die Anleitung findet ihr bei „Sandra“s Kreativstadl“ (ein bisschen nach unten scrollen).

 

Die Mütze passt farblich zu meinem Colonnade-Tuch, das ich letztes Jahr aus einer Merinowolle gestrickt habe. Für Colonnade hatte ich das Garn, das ursprünglich zweifädig gewickelt war, dreifädig verarbeitet. Und das einfädige Restknäuel hat genau zur Maschenprobe von der Mütze gepasst.

 


 

 

Mieses Foto, mal wieder, aber besser ging es nicht bei Kunstlicht. 43 g Wolle habe ich dafür nur gebraucht. Jetzt habe ich noch ein Knäuel - und das ruft nach Handstulpen.

Sonja 23.02.2010, 20.14 | (0/0) Kommentare | PL

Entwicklung vorwärts oder rückwärts?

In mancher Hinsicht entwickle ich mich ja durchaus vorwärts: Die Arme werden zum Lesen zu kurz. Auch falle ich nicht mehr so elastisch (autsch, wieder auf’s Knie und der Rücken motzt jetzt auch). Aber bei den Stricknadeln geht’s anscheinend wieder rückwärts. Oder wie soll ich mir erklären, dass ich zurzeit am liebsten mit einem uralten Nadelspiel aus Metall stricke?

 

Aber ganz egal womit man strickt, Hauptsache es macht Spaß. Und den hatte ich mit den vor ein paar Tagen fertig gestrickten Socken:

 

 

 

Mit dem Garn bin ich immer noch sehr zufrieden, auch wenn es mir nach einem Knoten einen ziemlich krassen Farbwechsel präsentiert hat. Leider habe ich bei 77 g Sockengewicht von dem Knäuel nicht viel übrig behalten, so dass es für ein Paar Sneakers wohl nicht mehr reichen wird. Muss mal in der Restekiste wühlen, was ich so zum kombinieren finde.

Sonja 11.02.2010, 21.15 | (0/0) Kommentare | PL

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